Kantonaler Seniorenrat
St.Gallen

Stellungnahme des KSR-SG zur Besuchsregelung in Betagten- und Pflegeheimen (8. November 2020)

Der KSR-SG hat in einer an die Medienschaffenden des Kantons abgegebenen Mitteilung Stellung genommen zum 3-Phasenmodell des Kantons St. Gallen. Hier der Wortlaut:

  1. Der KSR-SG nimmt gerne zur Kenntnis, dass von den zuständigen kantonalen Behörden und den Heimleitungen trotz der steigenden Ansteckungen mit Covid-19 ein generelles Besuchsverbot nicht in Betracht gezogen wird. Damit wird von allzu rigiden Isolationsmassnahmen, welche die psychische und soziale Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner gefährden, abgesehen.
  2. Die dramatische Situation in einigen Einrichtungen verlangt aber wirksame Schutzmassnahmen. Wir erwarten, dass jede Betagten- und Pflegeinstitution situationsgerecht die jeweils erforderlichen Schutzkonzepte vor Ort für alle Beteiligten (Bewohnende, Betreuende, An- und Zugehörige) konsequent, aber mit Augenmass und Empathie umsetzt. 
  3. In diesem Sinne begrüsst der KSR-SG das 3-Phasenmodell des Kantons St. Gallen, welches das Amt für Soziales zusammen mit Curaviva und der geriatrischen Klinik ausgearbeitet hat.
  4. Gemeinsam mit dem Schweizerischen Seniorenrat fordert der KSR-SG   «genügend Schnelltests in den Alters- und Pflegeheimen, damit rasch erkannt wird, wie die Situation im Heim ist und die entsprechenden moderaten Massnahmen zwischen Gesundheitsschutz und Eigenverantwortung umgesetzt werden können.»
  5. Der KSR-SG erwartet von den Leitungen der Betagten- und Pflegeheime eine klare Kommunikation der jeweils geltenden Schutzmassnahmen nach innen (Bewohnende, Angestellte) und nach aussen (An- und Zugehörige und die breite Öffentlichkeit). Die Informationen sind laufend der jeweiligen Lage anzupassen und für Interessierte leicht zugänglich zu machen.
  6. Der KSR-SG dankt den Mitarbeitenden in den Betagten- und Pflegeheimen für ihren unermesslichen Einsatz zum Wohle aller.

3-Phasenmodell: Besuchsregelungen in Heimen (22. Oktober 2020)

Das Amt für Soziales des Kantons St. Gallen hat zusammen mit der Geriatrischen Klinik St. Gallen und CURAVIVA St. Gallen ein Modell entwickelt, welches die Besuchsregelungen in Heimen abhängig von der aktuellen Corona-Situation regelt. Dieses 3-Phasenmodell kann heruntergeladen werden via den folgenden Link:

Medienmitteilung vom 29. Mai 2020

Corona-Krise: Der kantonale Seniorenrat dankt, gibt Anregungenund schaut in die Zukunft

St.Gallen, 29. Mai 2020: Der kantonale Seniorenrat St. Gallen (KSR-SG), der sich gestern zu einer Plenumsversammlung in St.Gallen getroffen hat, hält zu den Erfahrungen aus der Corona-Krise Folgendes fest:

  1. Dank

Der kantonale Seniorenrat bedankt sich beim Bundesrat, dem BAG, der Armee, dem Zivilschutz, aber auch bei den kantonalen und kommunalen Gremien für die bestmögliche Eindämmung der Corona-Pandemie durch umsichtiges Handeln. Herzlichen Dank auch allen in den Heimen und Spitälern beruflich Tätigen, den betreuenden Angehörigen, Nachbarn und Freiwilligen, die spontan oder eingebunden in Organisationen wie Pro Senectute, Rotes Kreuz, Kirchen und Vereine die Einschränkungen durch den Lockdown erträglich gemacht haben. Ein besonderer Dank geht an unzählige Jüngere, die frisch und munter zupackten und so den Älteren halfen, ihren Alltag zu meistern.

  1. Anregungen

Es war sicher richtig, darauf hinzuweisen, dass Ältere durch Covid-19 besonders gefährdet sind. Auch wenn in der Anfangsphase viele Unklarheiten über das Wirken des Virus bestanden, war es aus der Sicht des kantonalen Seniorenrats problematisch, die über 65-Jährigen generell zu einer Risikogruppe zu erklären, sie aufgrund ihres Alters in einen Topf zu werfen, denn Seniorinnen und Senioren sind völlig unterschiedlich unterwegs:  Während Hochbetagte und durch Krankheiten geschwächte Personen und Menschen mit Vorerkrankungen eines besonderen Schutzes bedürfen, sollten fitte, unternehmungslustige und engagierte Alte nicht aufgrund ihres biologischen Alters weggesperrt und diskriminiert werden. Sie leisten nach wie vor einen bedeutenden gesellschaftlichen Beitrag als Grosseltern, als Freiwillige in Vereinen, in der Betreuung von hochaltrigen Personen und können ihre Lebenserfahrungen mit Jung und Alt in Wirtschaft und Gesellschaft zum Wohle aller teilen.

  1. Aus den Erfahrungen lernen

Die Corona-Krise hat aufgezeigt, wie wichtig Gesundheit, Solidarität und der Einsatz für das Wohlergehen aller ist. Dabei geht es darum, möglichst gut für sich und andere zu sorgen im Blick auf eine enkeltaugliche Zukunft. 

Ältere sollten in ihrer Vielfalt differenziert wahrgenommen werden und sich nicht aufgrund ihres Alters abqualifizieren lassen. Sehr viele können ihren Alltag selbstbestimmt und verantwortungsvoll gestalten und verscheuchen Sinnleere und Langweile nicht durch oberflächliche Ablenkungen. Wichtig ist, soziale Kontakte zu pflegen im persönlichen Austausch, per Telefon und digital. Erfreulich und erfüllend ist es zu helfen, sich aber auch bei Bedarf helfen zu lassen, ohne sich zu schämen. Denn alle, ob jung oder alt, haben das Recht, in Würde zu leben. 

Medienschaffende und Kommunikationsverantwortliche in Politik und Gesellschaft sollten dazu beitragen, dass Vorurteile gegenüber Älteren abgebaut werden, indem die äusserst spannende und anspruchsvolle Lebensphase nach 65 differenziert wahrgenommen und kommuniziert wird.

Öffentliche und private Anbieter von Pflegeleistungen in Spitälern und Heimen mögen das Zusammenspiel von medizinischen, pflegerischen und betreuenden Aktivitäten zum Wohl der Patienten verbessern unter Wahrung der Würde, der sozialen Bedürfnisse und einer möglichst grossen Selbstbestimmung der ihnen anvertrauten Personen. Eingeschlossene, einsame und fremdbestimmte Patienten darf es nicht geben.

Gemeindebehörden sollten aufgrund der Erfahrungen mit der Corona-Krise überprüfen, ob die Website der Gemeinde Infos zu altersspezifischen Problemen bedienerfreundlich und aktuell zur Verfügung stellt; ob es für ältere Personen genügend barrierefreie und bezahlbare Wohnungen in altersgerechten Quartieren gibt; ob zur Optimierung der ambulanten und stationären Pflege das Potential von professionellen und freiwilligen Mitarbeitenden unter Einbezug von  Spitex, Pro Senectute, Rotes Kreuz, Quartier- und anderen Vereinen gut genutzt wird. Wie werden informelle Nachbarschaftshilfe, intergenerationelle und interkulturelle Kontakte gefördert und wie wird der Übergang in die Nacherwerbsphase durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Unternehmen zum Wohle aller gestaltet?

Für Alters- und Gesundheitspolitik zuständige kantonale Gremien sollten mit geschärftem Blick aus den Corona-Erfahrungen überprüfen, ob von kantonaler Seite mehr für die Gesundheitsförderung und die Gesundheitsprävention getan werden muss. Kann die Barrierefreiheit zu öffentlichen Verkehrsmitteln noch verbessert werden? Wie können Intensivpflege und Palliativmedizin in Spitälern für Ältere und deren Angehörige optimiert werden? Ältere sollten in der Alterspolitik und in Pflege-Institutionen besser partizipieren und mitbestimmen, um so Betroffene zu Beteiligten zu machen.

  1. Ein Blick in die Zukunft

Tragen wir dazu bei, dass es keine „zweite Welle“ der Pandemie gibt durch Abstand halten und Hände waschen und wenn nötig weitere Schutzmassnahmen.

Nehmen wir wertvolle Erfahrungen aus dem Lockdown mit: Weniger Stress, mehr Zeit füreinander, mehr Solidarität untereinander, mehr Musse für Schönes auf dieser Welt. Tragen  wir Sorge zur Natur und zu Mitmenschen,  sodass auch unsere Nachkommen auf diesem Planeten ein erfreuliches Leben führen können. 

Setzen wir uns dafür ein, dass die Wirtschaft uns und nicht wir der Wirtschaft dienen, dass ökonomische Interessen nicht soziale und ökologische Rücksichten gefährden.

Engagieren wir uns für die Benachteiligten dieser Welt mit Wohlwollen, Kreativität und Hochhalten unserer humanitären Tradition.

Der Kantonale Seniorenrat St.Gallen (KSR-SG) ist ein parteipolitisch unabhängiges und konfessionell neutrales Gremium. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung der älteren Generation in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu verstärken und ihre Interessen gegenüber Politik und Gesellschaft zu vertreten. In alterspolitischen Fragen geht es dem Rat darum, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Präsident des Kantonalen Seniorenrates ist Eugen Fricker, St.Gallen.

Autoren: Evelyne Graf und Beat Steiger

Sitzung vom 28. Mai 2020

  • Der KSR-SG nimmt Kenntnis vom Rücktritt von Hans Werner Widrig und dankt ihm für seine Arbeit.
  • Die Coronakrise bestimmt die weiteren Traktanden. Auf der Grundlage eines von Beat Steiger entworfenen Texts mit dem Thema „Senioren und Coronakrise“ wird eine Medienmitteilung des KSR-SG formuliert. 
    Weiter geht je ein Brief an die frisch gewählten Chefs des Departements des Innern und des Gesundheitsdepartements, Laura Bucher und Bruno Damann. Der KSR-SG stellt darin sich und seine Mitwirkung in kantonalen Arbeitsgruppen vor, legt die obige Medienmitteilung bei und formuliert die Hoffnung auf ein persönliches Treffen, an dem die Anliegen des Seniorenrates vorgebracht werden können.

Aus der 1. Sitzung vom 27. Februar 2020

Personelles und die Zusammenarbeit mit dem VSGP (Vereinigung  St. Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten)  bildeten Mittelpunkt der Sitzung.

  1. Personelles:
  2. Rücktritte aus dem Vorstand KSR-SG:
  • Dr. Urs Widmer, Herisau
  • Gerhard Fischer, Rorschach

Rücktritte aus dem KSR-SG

Dr. Peter Gross, St.Gallen

Pius Oberholzer, Wil

Hans Wüst, Linthgebiet

Lippuner Ruedi,  Werdenberg

Verstorben, Fritz Buchschacher, Oberuzwil

  • Neumitglieder:

Beat Steiger , Wil, Vorstandsmitglied

Angela Fässler, Rorschach, Vorstandsmitglied und Geschäftsstelle

  • Zusammenarbeit mit dem VSGP

Gespräch mit Präsident VSGP,  Boris Tschirky,

Dieses fand auf Wunsch  des KSR-SG über eine intensivere  Zusammenarbeit zwischen KSR-SG und VSGP statt. Aufgrund der erfolgten Diskussion erstellt der KSR-SG für den Vorstand VSGP eine Gesprächsgrundlage

  • Strategie bei Aufträgen

Das Vorgehen bei Aufträgen wird an der nächsten (2.) Vorstandsitzung beraten und ausgearbeitet und anschliessend im Plenum verabschiedet.

JPG/GF

Aus der 3. Sitzung 2019

Mit Rückblick auf den Workshop „Wohnen im Alter“ vom 23. Mai 2019 werden  folgende Beschlüsse gefasst:

  1. Der KSR-SG wird dort, wo es möglich und sinnvoll ist, auf Projekte und Konzepte einwirken.
  2. Das Thema Wohnen im Alter wird weiter bearbeitet.
  3. Auf der Homepage des KSR-SG wird ein entsprechender Link eingerichtet.

Im Weitern werden neben den bestehenden Arbeitsgruppen  eine ArGr Öffentlichkeitsarbeit  und eine ArGr Homepage  eingesetzt.

Der KSR-SG nahm Stellung zur Vernehmlassung zum  „Nachtrag zum Ergänzungsleistungsgesetz , wozu der KSR-SG vom Kanton eingeladen wurde.

Der Geschäftsführer tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Bis die Nachfolge geregelt ist, wird die Arbeit  (Protokoll,  Homepage, Einsitz Fachkommission für Altersfragen)  aufgeteilt. 

Auf Einladung des Kantons beteiligte sich der KSR-SG an der Sitzung der Begleitgruppe „Gestaltungsprinzipien der Alterspolitik Kanton SG“.Die Mitglieder KSR-SG werden laufend mittels Protokoll informiert.

Auf Anfrage des  Amts für Gesundheitsvorsorge ist der KSR-SG im Projekt „Stopp Sturz“ vertreten.

Das Projekt der ZEPRA „mitenand-fürenand“wird  durch den KSR-SG ideell unterstützt.

Die Homepage des Kantons St. Gallen (www.sg.ch)  ist neu gestaltet worden. Informationen können per E-Mail abonniert werden.

GF/JPG

Wohnformen für ältere Menschen

Eine Arbeitsgruppe des KSR-SG unter der Leitung von Maria Kaiser befasste sich aufgrund einer Umfrage in den Gemeinden (2017) mit obiger Thematik. Auf den 23. Mai 2019 wurden die Mitglieder des KSR-SG zu einem Workshop in den Schulungsraum im ZEPRA, Amt für Gesundheitsvorsorge in St. Gallen eingeladen. Frau Dr. Margrit Hugentobler von der FHS St. Gallen, die sich im Forschungsbereich „Wohnen in der zweiten Lebenshälfte“ auseinandersetzt, gab in ihrem Eröffnungsreferat Impulse für die anschliessende Gruppenarbeit. Es sind folgende Themen diskutiert worden
• Diverse Modelle und Konzepte
• Mögliche Trägerschaften und Finanzierungen
Die Frage stellte sich, ob es für die Bedürfnisse der «neuen Alten» bereits neue Wohnmodelle im Kanton gibt. Viele Wohnformen sind im Kanton bereits umgesetzt und Erfahrungsberichte auf Fachportalen abrufbar sind, wie z. B. die Website www.age-stiftung.ch. die man allenfalls in unserer Homepage verlinken kann.
Schlussfolgerung dieses Workshops und Bearbeitungsvorschläge für die nächste Plenumssitzung am 29. August 2019
• Der KSR-SG sieht sich nicht als Fachgremium vielmehr als Drehscheibe, Kompass, Triage
Wer findet was und wo? / Wo finde ich was bei wem?
Die Homepage vom KSR – SG https://kantonaler-seniorenrat-sg.ch/ soll mit entsprechenden Fachstellen verlinkt werden
• Der KSR-SG wird sich aktiv zu den Themen bezüglich Alterspolitik einmischen.

GF/MK

Aus der Tätigkeit des Kantonalen Seniorenrates 

Jahresbericht 2018
Der Kantonale Seniorenrat St.Gallen (KSR-SG) befasste sich im zweiten Jahr seines Bestehens Im Rahmen
der vier im Vorjahr gegründeten Arbeitsgruppen mit den vorgegebenen Themen Gemeindeumfrage,
Öffentlichkeitsarbeit, Altersleitbild und Wohnen im Alter.
Das Organisationsreglement des Kantonalen Seniorenrates St.Gallen, erlassen vom Vorstand des Verbandes
für Seniorenfragen St.Gallen – Appenzell regelt Ziel und Zweck des Seniorenrates, sowie dessen
Strukturen, Aufgaben und Kompetenzen. Dieses Reglement, erlassen am 23. August 2016, wurde
überarbeitet und vom Verbandsvorstand am 13. September 2018 angenommen und in Kraft erklärt.
Der im Frühjahr 2018 als Nachfolger von Fritz Buchschacher gewählte Verbandspräsident Dr. Urs
Widmer arbeitet gemäss Organisationsreglement ebenfalls im Kantonalen Seniorenrat mit.
Der Vorstand
traf sich im abgelaufenen Jahr zu vier Sitzungen, an denen die vier Sitzungen des Plenums vorbereitet
und Jahresziele, sowie Themen festgelegt wurden, sowie zu einer ausserordentlichen Sitzung.
An der ersten Sitzung im Februar wurden die Themen für eine Besprechung mit Regierungsrat Martin
Klöti vorbereitet. An der Sitzung mit Regierungsrat Klöti und Frau Christina Manser vom Amt für Soziales
nahmen am 22. Februar teil: Eugen Fricker, Dr. Sepp Dietrich, Hans Wüst und Gerhard Fischer.
An der Sitzung wurden Themen wie: Lotteriefonds, Umfrage in Gemeinden, Wohnen im Alter, Kantonales
Altersleitbild, Altersarmut, Nachbarschaftshilfe und Digitalisierung angesprochen.
An der Sitzung vom 17. Mai nahm der Vorstand Kenntnis vom korrigierten und ergänzten Organisationsreglement
und freute sich über den Vorbescheid des Departementes des Inneren, wonach die
St.Galler Regierung dem Kantonsrat den Antrag stellt, CHF 20’000.00 aus dem Lotteriefonds zu sprechen.
Die Arbeitsgruppe Altersleitbild steht mit ihrer Arbeit an, da für die Arbeit in den Gemeinden
ein aktuelles kantonales Altersleitbild oder eine Altersstrategie als Richtlinie fehlt. Es wird beschlossen,
einen Brief zu diesem Thema an RR Klöti zu senden mit Kopie ans Amt für Soziales.
An der dritten Sitzung schöpfte der Vorstand Hoffnung, dass eine junge, begabte Journalistin die Pressearbeit
für den Seniorenrat übernehmen könnte. Die Kontakte und auch Presseberichte der Journalistin
im Tagblatt waren positiv, doch Ende Jahr teilte sie uns mit, dass ihr eine Vollzeitstelle angeboten
wurde, welche sie angenommen habe. Wir suchen weiter.
Der Seniorenrat
Als Plenum tagte der Seniorenrat in jedem Quartal ein Mal.
An der ersten Sitzung am 1. März nahm der Rat Kenntnis vom Bericht der Arbeitsgruppe Umfrage in
den Gemeinden. Es wurden keine Änderungen beantragt. Der Bericht wurde zugestellt: allen Gemeinden,
dem Vorstand VSGP, dem Departement des Innern, der Fachhochschule. Der Seniorenrat
will den Gemeinden keine zusätzlichen Aufgaben geben, sondern nach seinen Möglichkeiten zu Lösungen
beitragen.
Der Bericht der AG Öffentlichkeitsarbeit zeigte verschiedene Möglichkeiten auf, machte jedoch auch
auf entstehende Kosten aufmerksam, welche unsere finanziellen Mittel rasch aufbrauchen würden.
Kantonaler Seniorenrat St.Gallen
Die AG Wohnen im Alter zeigte interessante Möglichkeiten auf, gleichzeitig aber auch, dass wir keine
Fachleute auf diesem Gebiet sind. In der Bevölkerung ist das Thema jedoch hoch aktuell. Seniorinnen
und Senioren möchten möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen.
Die AG Altersleitbild / Alterskonzept hat aus personellen Gründen noch nicht getagt. Sepp Dietrich
erbat beim Amt für Soziales (leider erfolglos) neuere Gemeinde-Altersleitbilder. Durch Recherchen
kam er auf rund 10 Altersleitbilder. Bei deren Sichtung stellte er regionale und kommunale Unterschiede
fest. Das zeigt, dass den Gemeinden vor allem mit Hinweisen, Hilfestellungen und Inputs geholfen
werden kann.
In diesem Zusammenhang hinterfragte der Seniorenrat auch seine eigene Arbeitsweise.
An der zweiten Sitzung vom 31. Mai berichtete die AG Wohnen im Alter, dass sie sich intensiv mit
dem Thema auseinander gesetzt hat und sich Unterlagen aus verschiedenen Gemeinden beschaffte.
In einem Grundsatzpapier stellte die AG die Frage: wie geht man damit um? Aus dem Plenum kamen
viele Vorschläge und Meinungen, wie: Der KSR-SG beschränkt sich auf Wohnformen für selbständige
Seniorinnen und Senioren. Am Schluss blieb die Forderung, nach einer Moderatorin, einem Moderator
zu suchen.
Ende August befasste sich der Rat mit dem Thema Alterskonzept aufgrund der Anfrage eines Gemeinderates
um vorbildliche kommunale Alterskonzepte. Der Vorstand ist der Meinung, dass ein kantonales
Konzept richtungweisend für kommunale Altersleitbilder/konzepte sein dürfte. Mit einem
Schreiben ans zuständige Amt für Soziales erfragten wir den Stand der Dinge. Die Antwort zeigte auf,
dass derzeit Vorbereitungsarbeiten zur Entwicklung eines Grundlagendokumentes zur Alterspolitik im
Kanton St.Gallen im Gange sind. Diese Grundlagen sollen voraussichtlich in den Jahren 2019 und 2020
erarbeitet werden. Reaktion im Plenum: Antwort enttäuschend und unbefriedigend.
An der vierten Sitzung am 29. November nahm der Rat an der Studie des Interdisziplinären Kompetenzzentrum
Alter IKOA der FHS St.Gallen teil zum Thema «Roboter in Service und Pflege» und an
einem Vortrag «Wie viel Digitalisierung erträgt das Alter?». Die AG Wohnen im Alter befasste sich mit
dem Beizug einer Fachperson als Moderatorin, finanziert durch eine Stiftung.
Die je vier Sitzungsdaten für 2019 konnten festgelegt werden, die Plenumssitzungen finden neu im
Sitzungszimmer des Gesundheitsdepartements statt.

Februar 2019: 1. Sitzung des KSR-SG

Wahl Neumitglied KSR-SG
Anstelle des verstorbenen  Fritz Buchschacher wurde Herr Beat Steiger aus Wil gewählt.

Wohnen im Alter, Workshop
Die Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter» orientiert über den geplanten Workshop am 23. Mai 2019 mit Frau Professor Hugentobler von der FHS St. Gallen.  Ziel ist,  einen Leitfaden zu erarbeiten, der auf der Homepage des KSR-SG abgerufen werden kann. Dies im Sinne einer Dienstleistung des Seniorenrates

Öffentlichkeitsarbeit des KSR-SG
Leider hat Frau Rudnickii wegen einer anderweitigen Verpflichtung  ihre Bewerbung als Berichterstatterin des KSR-SG zurückgezogen, was der Rat mit Bedauern zur Kenntnis nimmt.  Er sieht sich weiter nach einer Nachfolge um.

Amtliche Publikationen der Gemeinden
Kommissionsmitglied Pius Oberholzer legt den Text einer Stellungnahme des  KSR-SG zur Absicht verschiedener Gemeinden, die amtlichen Mitteilungen nur noch über digitale Portale zu publizieren vor. Nach Vornahme einiger Ergänzungen beschliesst der Rat, diese Stellungnahme in den kantonalen Printmedien zu publizieren.

 

29. November 2018

Erste Amtsdauer des KSR-SG endet am  31. Dezember 2018.

Die letzte Sitzung dieser Amtsdauer setzte zwei Schwerpunkte:
• die Digitalisierung
• die Arbeit des KSR-SG in den zwei Jahren

Zur Digitalisierung
Roboter in Service und Pflege
Die Mitglieder des KSR-SG beteiligten sich vorgängig der 4. Sitzung an der Studie des IKOA (Interdisziplinäres Kompetenzzentrum Alter) der Fachhochschule St. Gallen. Während rund einer Stunde waren Fragen zu beantworten, welche Gefühle bei älteren Menschen aufkommen, wenn anstelle von Fachkräften Roboter den Service und die Pflege übernehmen, wie dies beispielsweise in Japan ernsthaft überlegt wird bzw. angewandt wird.

Referat : „Digitalisierung Alter?“
Frau Dr. Esther Ruf von der FHS erläuterte die Ergebnisse einer Studie der IKOA zu diesem Thema.
Es ist von grosser Wichtigkeit, den Nutzen der digitalen Dienstleistungen für Menschen 65+ zu kennen, da die Gefahr besteht, dass diese Altersgruppe durch die digitalen Dienstleistungen ausgeschlossen wird.
An der Studie beteiligten sich Personen aus 19 Kantonen, vornehmlich aus der Ostschweiz zwischen 65 und 96 Jahren.

Ergebnisse: Die meist benutzten digitalen Dienstleistungen (DD) sind: Internetinformationen, Bank- /Geldautomaten und E-Banking, weil sie schnell, zeit- und ortsunabhängig sind. Self-scanning im Supemarkt bereitet noch etliche Mühe. Ein Grossteil der Befragten (65 – 80 Jahre) fühlt sich wohl bei der Nutzung DD. Als Nachteil werden genannt: Abbau von Arbeitsstellen und der menschliche Kontakt.

Fazit:
• Menschen 65+ ist keine homogene Gruppe.
• Die meisten Befragten fühlen sich wohl mit der Nutzung DD.
• Hingegen wünschen sich viele Unterstützung bei der Nutzung.
• Sehr viele Befragte bemängeln den menschlichen Kontakt und befürchten Benachteiligung von Nicht-Nutzern.

Die Arbeit des KSR-SG während der ersten Amtsdauer (2017/18)
Der KSR-SG hat sich in den ersten zwei Jahren seines Bestehens beim Kanton und den Gemeinden einen Namen geschaffen. Dazu beigetragen haben bestimmt die Umfrage zur Altersarbeit in den Gemeinden und die daraus resultierenden Arbeitsgruppen „Altersleitbild“ und „Wohnen im Alter“, aus denen wertvolle Recherchen fruchteten. Die Beschäftigung mit diesen Themen zeigten die Grenzen des KSR-SG auf, der kein Fachgremium ist, vielmehr als Beratungs- und Anlaufstelle sowie als Dienstleister Impulse gibt.

Die zweijährige Erfahrungsphase liess erkennen, dass der KSR-SG seine Arbeit immer wieder hinterfragen muss, um mehr Effizienz und Publizität zu erreichen. Letzteres soll neben der Homepage
( kantonaler-seniorenrat-sg.ch ) mittels regelmässiger Berichte in den lokalen Printmedien des Kantons St. Gallen erfolgen.

Leider war der KSR-SG dezimiert durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Fritz Buchschacher und Prof. Dr. Peter Gross , auf deren grossen Erfahrungsschatz der KSR-SG verzichten musste.

30. August 2018

Digitalisierung ist eine Thematik, die auch den Kantonalen Seniorenrat St. Gallen beschäftigt.

Digitalisierung macht auch vor dem Alter nicht Halt. Sie schreitet unablässig voran. Wir älteren Menschen werden wohl oder übel damit konfrontiert. Vogelstraussverhalten nützt nichts! Wer überleben will, muss sich dem Diktat der digitalisierten Revolution beugen. So der Tenor am Kongress des Schweizerischen Verbandes für Seniorenfragen vom 6. September 2018 in Olten, an dem auch Vertreter des KSR-SG teilnahmen. Der Kongress stand unter dem Motto: „Wie viel Digitalisierung erträgt das Alter?“

Die Fachhochschule für Soziales in St. Gallen (FHS) , die mit Prof Dr. Sabina Misoch im KSR-SG vertreten ist, führt gegenwärtig ein Projekt durch: „Roboter in Service und Pflege“ : Angesichts des demografischen Wandels und des zu erwartenden Fachkräftemangels, wird diskutiert, Roboter als Unterstützung bei Pflege – oder Serviceleistungen für ältere Menschen einzusetzen.  Mit einer Umfrage bei Menschen 60+ will man die Sichtweise der Betroffenen eruieren. Der KSR-SG beteiligt sich an dieser Umfrage und ermuntert betroffene Menschen zur Teilnahme.  www.kantonaler-seniorenrat-sg.ch/Roboter

Im Weitern befasste sich der KSR-SG mit einer Eingabe des IG aktives Alter Jonschwil-Schwarzenbach, welche sich zu „Steuern im Seniorenalter“ äussert.  Sie schreibt u.a. „die ältere Bevölkerung bezahlt proportional zum Einkommen viel Steuern. Weil die meisten Abzüge nach der Pensionierung wegfallen, bleibt … im Alter kaum mehr als das Existenzminimum zum Leben“. Erwähnt werden auch die stets steigenden Krankenkassenprämien und der übrigen Gesundheitskosten. Der Sparer werde im Alter u.U. schlechter gestellt als Bezüger von Ergänzungsleistungen.

„ Da der Seniorenrat auch Vernehmlassungspartner des Kantons ist, bitten wir, dieses Anliegen zu prüfen und bei Gelegenheit bei entsprechenden politischen Stellen einzubringen“.

Der KSR-SG nimmt dieses Anliegen auf und leitet es, da es sich um ein politisches Thema handelt, der zuständigen IG Alter des Kantonsrates weiter. (Diese parlamentarische Interessengruppe Alter Kantonsrat St. Gallen setzt sich für Belange des Alters ein.)

Altersleitbilder – Alterskonzepte. Der KSR-SK bekommt immer wieder Anfragen von Gemeinden, die ein Altersleitbild/konzept erstellen oder überarbeiten wollen. Der KSR-SG verweist in solchen Fällen auf Gemeinden  mit vorbildlichen Altersleitbildern hin. Er ist jedoch der Meinung, dass eine kantonale Altersstrategie den Gemeinden wesentliche Hilfen und Empfehlungen anbieten könnte, weshalb er  an das zuständige Amt für Soziales mit der Aufforderung wandte,  ein solches vorzulegen bzw. zu schaffen.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeit soll über die Arbeit und Tätigkeit des Kantonalen Seniorenrates St. Gallen (KSR-SG) informiert werden. Nebst homepage sollen regelmässige Berichte in den Printmedien des Kantons St. Gallen erscheinen. Frau Nina Rudnicki wird ab Ende 2018 diese Aufgabe übernehmen.

31. Mai 2018

Zweite Sitzung des KSR-SG

Der KSR-SG nimmt Kenntnis vom Jahresbericht 2017 (Kann hier heruntergeladen werden).

An Stelle des erkrankten Fritz Buchschacher  nimmt  Dr. Urs Widmer, Präsident des SVS St. Gallen Appenzell, Einsitz im Vorstand KSR-SG.

Die Arbeitsgruppe „Wohnen im Alter“ legt  verschiedene bestehende oder in Planung begriffene Wohnformen vor (können hier heruntergeladen werden).

Das Ratsplenum beschliesst, sich auf Wohnformen für selbständige Seniorinnen und Senioren zu beschränken. In der Homepage sollen verschiedene konkrete Beispiele und die Frage der Finanzierung  angesprochen  werden.

Die Thematik „Wohnen im Alter“ wird uns weiterhin beschäftigen.

Zur Frage:  „Wie macht sich der KSR-SG nach aussen sicht- und hörbar?“  (Öffentlichkeitsarbeit) sind Bemühungen im Gang.

1. März 2018
Erste Sitzung des KSR-SG
Die Arbeitsgruppen (AG) legen die Berichte vor.

Die AG„Gemeindeumfrage“ stellt den erfreulichen Eingang von 90 Prozent Antwortbogen der Gemeinden fest, was ein abgerundetes Bild über die Altersarbeit ergibt. Wertvoll sind die von 27 Gemeinden eingegangen Problemfelder, Hinweise und Anregungen. Sie beziehen sich auf:
– Pflege und Betreuung
– Alterswohnungen und Wohnen im Alter
– Freiwilligenarbeit
– Armut, Vernetzung und Vereinsamung
Als Fazit darf festgehalten werden, dass die Anliegen der Seniorinnen und Senioren in den politischen Gemeinden ernst genommen werden. Der Seniorenrat seinerseits ist bereit, den Gemeinden seine Dienste nach seinen Möglichkeiten anzubieten. Die Problemfelder werden nun vertieft bearbeitet.

Die AG „Wohnen im Alter“ hat sich dieser Thematik angenommen und im Bericht verschiedene Wohnformen und Dienstleistungen aufgelistet. Für letztere besteht ein vielfältiges Angebot seitens der Kirchen, der Pro Senectute und vieler privater Organisationen bis zur Nachbarschaftshilfe. Eine wertvolle Arbeitsunterlage bot ein Referat von Dr. Margrit Hugentobler vom 17.1.2017 in der FHS. (Kann hier heruntergeladen werden)
Den Bericht rundet ab: eine Zusammenstellung aus dem Fonds de roulement geförderte Projekte altersgerechter Wohnungen im Kanton St Gallen.

Die AG „Öffentlichkeitsarbeit“ stellte Überlegungen an, wie die Arbeit des KSR-SG besser in der Öffentlichkeit publik gemacht werden kann. Neben der homepage (www.kantonaler-seniorenrat-sg.ch ) sollten regelmässige Berichterstattungen in den Print-Medien erscheinen . Eine Liste möglicher Medienstellen findet sich im Bericht.

Die „AG Altersleitbild“ hat sich vorerst nach kürzlich geschaffenen Altersleitbildern/ – konzepten umgesehen. Ziel ist, den Gemeinden bei der Aktualisierung bzw. Schafffung solcher Richtlinien Hilfe anzubieten oder Hinweise zu geben.

22. Februar 2018
Informatives Gespräch mit Regierungsrat Martin Klöti

Eine Delegation des KSR-SG wurde von Regierungsrat Martin Klöti,
Departement des Innern, und Frau Christina Manser, Vorsteherin des „Amt für Soziales,“ zu einem informativen Gespräch eingeladen. Präsident KSR-SG Eugen Fricker dankte für diese Einladung und informierte über die Tätigkeit im ersten „Betriebsjahr“ des KSR.-SG, die Arbeitsweise in Arbeitsgruppen und über die erfolgreiche Umfrage in den Gemeinden bezüglich die Altersarbeit. Diese wurde in einer Arbeitsgruppe analysiert und in einem Bericht ans Plenum KSR-SG zusammengestellt. Weitere Arbeitsgruppen befassten sich mit Wohnformen im Alter, Altersleitbildern und der Informationspolitik des KSR-SG. Angesprochen wurde ferner die Finanzierung des KSR-SG, die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und in der „Kommission für Altersfragen“. Der KSR-SG betonte seine Stellung als Dienstleister und nicht als Konkurrent. Das Gespräch verlief in offener, freundlicher Atmosphäre.

30. November 2017
Vierte Sitzung des KSR-SG
Schwerpunkt der Sitzung ist die Auswertung der Umfrage über die Altersarbeit in den Gemeinden und im Besonderen die vorgebrachten Wünsche, Anliegen und Erwartungen an den KSR-SG.
Der KSR-SG beschliesst, folgende Themen in Arbeitsgruppen anzugehen:
1. Gemeindeumfrage: Analysieren der Umfrage, Informationen an die Gemeinden.
2. Wohnen im Alter: Begriffe und Definitionen; Wohnformen im Alter; Betreutes Wohnen, altersgerechte Wohnungen; Bedürfnisse abklären.
3. Alterskonzept/Altersleitbild des Kantons durcharbeiten; vorbildliche Alterskonzepte/-leitbilder sichten; Raster für Alterskonzepte/-leitbilder erstellen.
4. Verbindung zum Schweizerischen Seniorenrat (SSR): der KSR-SG unterstützt Vorstösse des SSR in Fragen den öffentlichen Verkehr betreffend; Digitalisierung ganz allgemein; Self-Checkout in Einkaufszentren und Geschäften; Self-Checkin in Flughäfen.

31. Oktober 2017
Altersarbeit in den Gemeinden des Kantons St. Gallen
Um sich einen Überblick über die Altersarbeit in den Gemeinden zu verschaffen, startete der KSR-SG im Juli 2017 eine Umfrage betr. Altersleitbilder, Alterskommissionen, Anbieter und Angebote 60+,  Vorschläge an den KSR-SG, Informationsorgane.
Ende September zeigt die Umfrage folgendes Bild:
Versandte Fragebogen :         77
Eingegangene Fragebogen :  70
Altersleitbild:                           42 Gemeinden
Alterskommission:                  23 Gemeinden
Angebote für Menschen 60 +: durch Pro Senectute, Kirchen, u.a. : in allen Gemeinden
Informationen (nicht digitaler Art):  alle Gemeinden orientieren durch Zeitungen, Mitteilungsblätter, Gemeindeblätter,  Anschlagkästen, Informationsabende, Bürgerversammlung
Anliegen und Erwartungen an den KSR-SG, Vorschläge, Wünsche:  30 Gemeinden
Diese beziehen sich auf: Unterstützung und Dienstleistungen; Pflegefinanzierung; Wohnen im Alter; Freiwilligenarbeit und Integration; Betreuung und Projekte.
Der KSR-SG wird an der nächsten Sitzung die Fragebogen auswerten und sich vor allem mit den angesprochenen Themen auseinandersetzen.

19. Oktober 2017
Sitzung mit „Fachkommission für Altersfragen“ (FKA)

Der Kantonale Seniorenrat war erstmals zur Sitzung der FAK eingeladen. Die Vorsitzende, Frau Andrea Lübberstedt, begrüsst die Vertretung des KSR-SG und erwähnt, dass dadurch nun auch die Betroffenen in der FKA vertreten sind. Unsere Vertretung nützte die Gelegenheit, Ziel und Zweck des Kantonalen Seniorenrates als verbindliche Vernehmlassungsinstanz im Bereich Alterspolitik vorzustellen wie es in den Leitgedanken festgelegt ist.

Wichtigste Traktanden waren:

  1. die kantonale Demenzstrategie;
  2. Informationen über die Zulassung und Finanzierung von Tages- und Nachtstrukturen;
  3. Vorstellung des im Aufbau begriffenen Coaching für betreuende Angehörige unter Leitung der Pro Senectute

6. Oktober 2017
Stellungnahme zur Vernehmlassungsvorlage „V. Nachtrag zum Sozialhilfegesetz“

Der Kantonale Seniorenrat (KSR-SG) wurde vom Departement des Innern des Kantons St. Gallen zur Stellungnahme zu vorgenannter Vorlage eingeladen. Der KSR-SG beschränkte sich dabei auf die Ziffern 6 bis 8, die vornehmlich ältere Menschen betreffen:
1. die stationären Einrichtungen für Betagte und Sterbehospiz-Einrichtungen
2. Einrichtungen des betreuten Wohnens .
Der KSR-SG begrüsst die Aufnahme der Sterbehospiz-Einrichtungen als vom Kanton zu förderndes Angebot im Rahmen der stationären Einrichtungen für Betagte.
Ferner ist der KSR-SG der Auffassung, dass das betreute Wohnen zu unterstützen ist.
Der KSR-SG ist überzeugt, dass die vorgesehene Erweiterung der Angebote für Betagte im Sinne der Seniorinnen und Senioren ist und die Mehrkosten beim betreuten Wohnen durch Einsparungen beim späteren Eintritt ins Alters- oder Pflegeheim aufgefangen werden.

29. August 2017
Dritte
Sitzung des KSR-SG

Das Departement des Innern hat mit Schreiben vom 7. Juli 2017 die Wahl von Dr. Sepp Dietrich und Gerhard Fischer in die Fachkommission für Altersfragen bestätigt. Die nächste Sitzung findet 19. Oktober 2017  statt.

Der KSR-SG wurde zur Vernehmlassung zum  V. Nachtrag zum Sozialhilfegesetz eingeladen. Eine Kommission wird diese studieren und dazu Stellung nehmen.

Um den KSR-SG bei den Leistungserbringern bekannt zu machen, wird mit diesen Kontakt aufgenommen und der KSR-SG vorgestellt (Pro Senectute, Pro Infirmis, Procap, Curaviva, Lungenliga, Zepra, Benevol, Alzheimer Vereinigung, IG Alter des Kantonsrates, Schweiz. Rotes Kreuz, Spitexverband, Ombudsstelle Alter und Behinderung, ).

August 2017

Der KSR-SG macht in den 77 Gemeinden des Kantons St. Gallen eine Umfrage über die Altersarbeit in den Gemeinden. (Altersleitbilder, Alterskommissionen, Angebote und Informationen  sowie Erwartungen und Wünsche an den Seniorenrat).

Bis dato haben 40 Gemeinden den Fragebogen ausgefüllt. Die Fragebogen werden bis zur nächsten Sitzung am 25. November 2017 ausgewertet. Die Gemeinden werden über das Ergebnis informiert.

16. Mai 2017
Zweite Sitzung des KSR-SG

Wichtigste Traktanden der Sitzung:

Einsitznahme in der Fachkommission für Altersfragen

Der KSR-SG nimmt die Einladung zur Mitarbeit in der Fachkommission für Altersfragen dankend an und delegiert dazu Dr. Sepp Dietrich, Vilters und Gerhard Fischer, Rorschach. Der KSR-SG hofft Schwerpunkte aus seiner Sicht einbringen zu können.

Altersarbeit im Kanton

Dem KSR-SG scheint wichtig zu wissen:

  1. in welchen Gemeinden Alterskommissionen tätig sind, und was in den Regionen im Bereich “Alter“ gemacht wird. Dazu plant er eine Umfrage in den Gemeinden zum Thema “Wer macht was?“
  2. welche Themen im Kantonsrat anstehen
  3. wie aktuell die bestehenden Altersleitbilder sind.

9. Mai 2017
4. Vorstandssitzung

Vorbereitung der 2. Plenums-Sitzung vom 16. Mai 2017:
– Themen und Projekte, die dringlich  anzugehen sind.
– Der Kantonale Seniorenrat in der Öffentlichkeit und in den Medien

– Finanzielles:   – Anschubfinanzierung durch Lotteriefonds
– Finanzierung von Projekten

– Einsitz in Fachkommission für Altersfragen
– Unterstützung der Umfrage FHS St. Gallen über Nutzung von digitalen
Dienstleistungen bei Menschen 65+

23. Februar 2017
Austauschsitzung mit Boris Tschirky, Präsident der „Vereinigung St Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten“ (VSGP

Dem VSGP war wegen einer Terminkollision eine Teilnahme an der Gründung des KSR-SG nicht möglich, deshalb traf sich Boris Tschirky in Rorschach mit dem Vorstand KSR-SG. Er liess sich einerseits über Ziel und Zweck des KSR-SG informieren und hörte anderseits dessen Anliegen, Wünsche und Erwartungen an die VSGP an. Da die Gemeinden näher an den Seniorinnen und Senioren sind, ist eine Zusammenarbeit mit der VSGP naheliegend. B. Tschirky begrüsste deshalb die Gründung eines KSR-SG und ist überzeugt, dass sich die Gemeinden kooperativ zeigen werden.

30. Januar 2017
Einladung von Regierungsrat Martin Klöti, Departement des Innern

Regierungsrat  Martin Klöti  zusammen mit der Vertretung des Amtes für Soziales und der Fachkommission Altersfragen empfing den Vorstand KSR-SG zu einer Gesprächsrunde. Er gab seiner Freude Ausdruck über die Gründung des Kantonalen Seniorenrates, den er als wertvolle Bereicherung der kantonalen Altersarbeit sieht und mit dem er künftig gerne zusammenarbeiten wird. Er bietet zudem eine Plattform durch Einsitznahme einer 2-er Delegation in der Fachkommission für Altersfragen.

Die Vertretung des KSR-SG freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit .

Sie legte die Anliegen des Seniorenrates vor:
–  Potential der Pensionierten ausschöpfen: Betroffene zu Beteiligten machen
–  unabhängige Vernehmlassungsinstanz in Altersfragen
–  mitdenken , mitraten, mitreden

Als aktuelle Themen sieht sie:
–  Diskriminierung und Umgang mit Älteren in verschiedenen Bereichen: Ämter, Versicherungen, Krankenkassen
Spitäler, Heime etc.
–  Probleme im öffentlichen Verkehr
–  Überarbeitung des Altersleitbildes

Betr. Finanzierung erklärt sich Regierungsrat Klöti bereit, ein allfälliges Gesuch um eine Starthilfe aus dem Lotteriefond zu unterstützen. Eine andere finanzielle Unterstützung schlägt er aus.

Schlussbemerkung von RR Klöti: Die Botschaft ist angekommen

19. Januar 2017:
Erste Sitzung des KSR-SG.  Die Grüsse des SSR überbringt  Co-Präsident Roland Grunder, höchstpersönlich und  wünscht dem KSR-SG erfolgreiches Wirken.

Wichtigste Gesprächspunkte waren
1. Gespräch mit Regierungsrat Martin Klöti am 30. 01.2017
–  Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Regierung
–  Anerkennung des KSR-SG als Vernehmlassungsinstanz in  Altersfragen
–  Allfällige Einsitznahme in „Fachkommission Altersfragen“
–  Finanzierung

2. Arbeitsweise des KSR-SG
–  Themen werden im Plenum besprochen
–  In Arbeitsgruppen (unter möglichem Beizug von Fachleuten) Ausarbeitung der Themen
–  Vorläufig keine festen Arbeitsgruppen, sondern ad-hoc-Gruppen

3. Themen für 2017:
–  Diskriminierung und Umgang mit Älteren
–  Probleme mit öffentlichem Verkehr (Fahrpläne, Automaten, Schliessung von Billettschaltern und Agenturen)
–  Altersleitbild überarbeiteten

5. Januar 2017:
Der Vorstand des KSR-SG tagt erstmals.

Wichtigste Traktanden waren:
1. Die Errichtung der homepage des KSR-SG, die unter www.kantonaler-seniorenrat.ch aufgerufen werden kann.

2. Gesprächspunkte, die mit Regierungsrat Martin Klöti, der eine  Delegation des KSR-SG auf 30. Januar
eingeladen hat, besprochen werden sollen.

3. Jahresziele, Themen, die der KSR-SG  2017 als vordringlich erachtet.